
Selbsterfahrung für Psychotherapeuten – warum sie für therapeutische Arbeit unverzichtbar ist
Wer therapeutisch arbeitet, arbeitet nicht nur mit Methoden, Diagnosen und Interventionen. Er oder sie arbeitet immer auch mit sich selbst. Genau deshalb ist Selbsterfahrung für Psychotherapeuten kein nettes Extra, sondern ein zentraler Bestandteil professioneller Entwicklung. Wer andere Menschen in Krisen, Konflikten, Scham, Ambivalenzen, Traumatisierungen oder Beziehungsnöten begleitet, bringt immer auch die eigene Geschichte, die eigenen Muster, die eigene Verletzlichkeit und die eigene Wahrnehmung mit in den Raum.
Aus unserer Sicht am Berliner Institut für Beziehungsdynamik gehört therapeutische Selbsterfahrung deshalb zu den wichtigsten Grundlagen professioneller Arbeit. Das gilt in besonderer Weise für die Paartherapie, die Sexualtherapie und für jede Form vertiefter psychotherapeutischer Tätigkeit. Auf unserer Website beschreiben wir Selbsterfahrung ausdrücklich als essenziellen Bestandteil der Entwicklung von Therapeut:innen und als tragende Säule unserer Ausbildungen.




